„Anders, was nun“ - schneller als gedacht ist der Name Programm, aber überrascht hat es keinen der 38 Beteiligten des Winter-Open-Air-Ensembles der Kleinen Jorker Bühne: Die Aufführungen werden coronabedingt verschoben! Die ursprünglich im Tageblatt angekündigten Vorstellungen werden nicht im Januar 2021 stattfinden, sondern (unter Vorbehalt) am 6.,12., und 13. März 2021. Uhrzeit und Ort bleiben wie geplant: An den Samstagen jeweils um 18 Uhr  und Freitag um 19 Uhr auf dem Obsthof von Heike und Axel Schuback in Hinterdeich.
 
Vorbereitet ist eine bunte Mischung aus Improvisationstheater, Filmsequenzen und kleinen Bühnenszenen rund um das Thema Corona. Was macht diese Zeit mit mir? Wie war es? Wie könnte es werden? Ein ernstes Thema, möchte man meinen, aber die Ergebnisse kommen durchweg mit einer guten Portion Humor daher. Die Mitglieder der Kleinen Jorker Bühne waren trotz Kontaktsperre im Lockdown sehr kreativ und haben so einiges an Filmmaterial im Gepäck, das darauf wartet, gezeigt zu werden. Aufgrund des großen Repertoires an Ideen kann man davon ausgehen, dass das Programm so vielfältig ausfällt, dass es sich nicht an allen drei Abenden wiederholen wird. Wer also Lust hat, darf auch gerne öfter kommen. Pro Abend ist eine gute Stunde Programm inkl. einer kleinen Pause geplant. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.  Falls nach  Corona-Verordnung möglich, werden Getränke und Snacks im Angebot sein. Eine namentliche Anmeldung ist erforderlich und wird ab Mitte Februar möglich sein. Nähere Informationen werden zeitnah bekanntgegeben.
 
Die Darsteller proben derzeit in kleinen Gruppen oder allein ihre selbstgeschriebenen Szenen, tauschen sich gegenseitig über den Weg der sozialen Medien aus und holen sich so das nötige Feedback. Gemeinsam geprobt wird nicht, erst der Abend der Premiere zeigt das gesamte Ergebnis. „Ein spannendes Projekt, das unter ganz besonderen Bedingungen entsteht“, sagt Michaela Frank-Götze, die gemeinsam mit Sonja Müller die Aufführungen koordiniert. „Wir freuen uns darauf, endlich wieder gemeinsam etwas auf die Beine stellen zu dürfen und wir freuen uns auf unser Publikum, das wir sehr vermissen.“